Content und Rich Media für Marktplätze
Produktdaten nach dem Standard der jeweiligen Plattform, A+ Content auf Amazon, Bilder nach der Vorgabe von Zalando und Kataloge für Mirakl-Marktplätze. Jede maschinelle Übersetzung geht durch eine zweite, menschliche Prüfung.
Autor: Artur Rompca · Mitgründer von Commercraft, mehr als 10 Jahre im E-Commerce · aktualisiert: September 2026
Auf einem Marktplatz ist die Produktseite Ihre Verkaufsseite und Ihre Anzeige in einem. Eine schwache Beschreibung verkauft nicht nur nicht. Oft findet die Suchmaschine der Plattform sie überhaupt nicht.
Jede Plattform schreibt dabei ihr eigenes Format vor: Amazon den A+ Content für registrierte Marken, Zalando das Bildformat bis auf den Hintergrundwert genau, die Mirakl-Marktplätze die Pflichtattribute je Kategorie. In der Praxis scheitert ein Listing selten am Text und meistens an einem Feld, das die Plattform verlangt und das im Katalog fehlt.
Was Sie von uns bekommen
Beschreibungen und Pflichtattribute
Wir schreiben Titel und Beschreibungen mit den Begriffen, die Käufer tatsächlich eingeben, und füllen dazu die Pflichtattribute der Kategorie. Ohne vollständige Attribute taucht ein Artikel in keinem Filter auf, und auf Mirakl-Marktplätzen wird er ohne sie gar nicht erst angenommen. Zalando verlangt zusätzlich eine 13-stellige EAN je SKU.
Übersetzungen für Ihre Zielmärkte
Wir übersetzen Ihre Angebote in die Sprache des Zielmarktes und lassen jede maschinelle Vorübersetzung durch eine zweite, menschliche Prüfung laufen, bevor sie auf die Produktseite geht. Im Team sprechen Kollegen Deutsch, Französisch, Niederländisch und Rumänisch, also die Sprachen der Märkte, auf denen Sie verkaufen.
Angebotsgrafiken und Banner
Wir gestalten Angebotsgrafiken, Infografiken und Banner nach der Vorgabe der jeweiligen Plattform. Zalando verlangt JPG mit mindestens 762x1100 Pixeln, Modellaufnahmen auf dem Hintergrund RGB 241/241/241, Packshots auf Weiß und maximal 20 MB je Datei. Designermarken liefern 1800x2600. Wer diese Werte verfehlt, fällt in der Moderation durch.
KI-gestützter Content in großem Umfang
Wo ein Katalog Tausende Produkte umfasst, beschleunigen wir die Erstellung mit KI-Werkzeugen unter Qualitätskontrolle. Sind die Daten sauber, stellen wir mehrere Dutzend und manchmal einige Hundert Angebote pro Tag ein. Das Tempo für Ihren Katalog schätzen wir vor dem Start der Zusammenarbeit.
Ein Beispiel für A+ Content auf Amazon
Produktcontent und Rich Media an Händler und Marktplätze ausliefern
Wer als Hersteller liefert, schreibt seinen Content nicht einmal, sondern für jeden Empfänger neu. Wir halten deshalb eine gepflegte Quelle und spielen daraus die Formate aus, die der jeweilige Empfänger verlangt.
| Empfänger | Was das Format verlangt | Woran es scheitert |
|---|---|---|
| Amazon | A+ Content, freigeschaltet über die Brand Registry. | Die Brand Registry kostet nichts, setzt aber eine eingetragene oder angemeldete Marke voraus. Sie öffnet zusätzlich Brand Store, Brand Analytics und Vine. |
| Zalando | JPG ab 762×1100 Pixeln, Modellbilder auf RGB 241/241/241, Packshots auf Weiß, maximal 20 MB je Datei. | Designermarken liefern 1800×2600. Jede SKU braucht eine 13-stellige EAN, dazu kommen CE und GPSR je nach Kategorie. |
| Mirakl-Marktplätze (Empik, Decathlon, home24, XXXLutz, Castorama) | Katalog je Kategorie mit Pflichtattributen, Anlieferung über den Betreiber oder über Mirakl Connect. | Daten aus einem anderen Katalog gehen selten unverändert durch. Decathlon prüft den Katalog besonders streng. |
| Kaufland | Vollständige Kategoriedaten und Inhalte auf Deutsch, dazu Kundenservice in derselben Sprache. | Eine Registrierung bedient acht Märkte, also braucht jeder Markt seine eigene Sprachfassung. |
| Händler und Distributoren | CSV oder Excel nach der Vorlage des Empfängers, Bilder in dessen Auflösung. | Ein Katalog, viele Ausgabeformate. Ohne eine gepflegte Quelle vervielfältigt jede Lieferung dieselben Fehler. |
In der Praxis entscheidet der anspruchsvollste Empfänger über den Aufwand. Ein Katalog, der die Bildvorgabe von Zalando und die Pflichtattribute eines Mirakl-Marktplatzes erfüllt, geht danach fast überall durch. Wie die Daten technisch zu den Plattformen kommen, steht unter Marktplatz-Integrationen.
Quellen: partner.zalando.com, Bildrichtlinien und länderspezifische Onboarding-Anforderungen, Stand September 2026; Amazon Seller Central, Bedingungen der Brand Registry; Kaufland Global Marketplace, Bedingungen für Verkäufer; Decathlon Marketplace Seller Conditions V9, September 2025.
Wie wir arbeiten
1. Audit Ihrer Seiten und Kategorie
Wir prüfen, wie Ihre Produktseiten im Vergleich zur Kategorie und zu den Anforderungen der Plattformen abschneiden. Wir wissen, was zu beheben ist, damit das Produkt gefunden und angeklickt wird.
2. Titel und Beschreibungen für den Algorithmus
Wir schreiben Titel, Bullet Points und Beschreibungen mit den Begriffen, nach denen Käufer tatsächlich suchen, im Einklang mit den Regeln jeder Plattform.
3. Grafiken und Rich Media
Wir gestalten Fotos, Infografiken und Rich Content, die die Moderation bestehen und die Conversion steigern.
4. Übersetzung und Lokalisierung
Wir übersetzen Angebote in die Sprachen Ihrer Zielmärkte mit lokaler Terminologie und mit menschlicher Kontrolle.
5. Aktualisierungen und Skalierung
Wir halten Ihre Produktseiten konsistent, während der Katalog wächst, unterstützt von KI mit Qualitätskontrolle.
Worauf es wirklich zu achten gilt
- Keywords im Titel erzwingen. Das Vollstopfen mit Begriffen schadet Lesbarkeit und Conversion. Die Sichtbarkeit steuern ohnehin die Pflichtattribute, weil sie in die Filter einlaufen.
- Fotos, die gegen die Regeln verstoßen. Der falsche Hintergrundwert, der falsche Bildausschnitt oder eine zu kleine Datei führen zur Ablehnung in der Moderation.
- Maschinelle Übersetzung ohne zweite Prüfung. Kunden im Ausland erkennen sie sofort und verlieren das Vertrauen. Wir lokalisieren und lassen jede Fassung von einem Menschen gegenlesen.
- Ein Format für alle Empfänger. Was im eigenen Shop gut aussieht, erfüllt weder die Bildvorgabe von Zalando noch die Attributpflicht eines Mirakl-Katalogs.
Für wen es ist und was Sie gewinnen
Content und Rich Media zahlen sich am schnellsten aus, wenn Sie über die Qualität Ihres Angebots konkurrieren, in einen neuen Sprachmarkt eintreten oder einen großen Katalog zu ordnen haben. Sie gewinnen Produktseiten, die häufiger gefunden werden, besser konvertieren und die Moderation beim ersten Versuch bestehen. Mehr dazu in den Leitfäden Produktcontent für Marktplätze und Produktübersetzungen.
Über den Autor
Artur Rompca – Mitgründer von Commercraft. Mehr als 10 Jahre im E-Commerce, darunter Vertriebsleitung bei LPP/Reserved (26 Märkte) und bei der Alpinus Group. LinkedIn · aktualisiert: September 2026
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